NEUER BLOG!

WIR SIND UMGEZOGEN, DIESE SEITE WIRD NICHT MEHR AKTUALISIERT UND DEMNÄCHST GELÖSCHT. UNSER NEUER BLOG:

https://kreuzberg36.noblogs.org

Neue Termine, neuer Blog

Unsere nächsten Treffen sind am Donnerstag, 07.02.19 und am Donnerstag, 21.02.19, jeweils um 19:30 (pünktlich) in der NewYorck im Bethanien (Mariannenplatz 2a).

Da Blogsport (LEIDER) in absehbarer Zeit den Betrieb einstellen wird, ziehen wir demnächst auf einen anderen Blog um. Deswegen wird dieser Blog nicht mehr groß aktualisiert.

Nächste Treffen

Unsere nächsten Treffen sind am Donnerstag, 03.91.19, sowie Donnerstag, 17.01.19, jeweils um 19:30 Uhr in der NewYorck im Bethanien (Mariannenplatz 2a) . Neue Interessierte sind herzlich willkommen!

Nächstes Treffen 20.12.18!

Nach einem interessanten ersten Treffen am 27.11.18 laden wir nun zum zweiten offenen Treffen zur Gründung einer linksradikalen Kiez-Initiative in Kreuzberg 36, diesmal am 20.12.18 um 20 Uhr in der NewYorck im Bethanien (Mariannenplatz 2a, Bethanien-Südflügel). Neue Interessierte sind herzlich willkommen!

Dass der geplante Google Campus erfolgreich verhindert worden ist, freut uns sehr. Die Gesamtsituation (nicht nur) in Kreuzberg 36 ist und bleibt jedoch reichlich beschissen. In den letzten Jahren sind auch in Kreuzberg 36 die Mieten explodiert. Überall im Kiez sind die Bewohner*innen dem täglichen Terror der Immobilienkonzerne und Hausbesitzer*innen ausgesetzt. Bezahlbare Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen oder Gewerberäume für Initiativen oder Kollektive sind schon längst nicht mehr zu finden.

Verschiedene Projekte sind akut bedroht, darunter das Projektehaus Lausitzer 10 („Eigentümer“ ist Taekker) und die Kollektivkneipe Meuterei. Überall im Kiez sind ekelhafte Kommerz-Projekte geplant oder bereits da. Am Oranienplatz gibt’s ein Luxushotel, dessen Betreiber Polizei-Aktionen gegen soziale Aktivist*innen unterstützt. Der gleiche Besitzer plant schräg gegenüber, in der Räumen der derzeitigen „Denkerei“, ein weiteres Start-Up-Zentrum. Startup-Scheisse („the shelf“) soll es auch in der Prinzenstraße auf der Fläche der ehemaligen Autovermieten Robben & Wientjes geben. Der Privatclub im Postgebäude in der Skalitzer Straße ist akut bedroht, das Gebäude wurde durch die Samwer-Brüder („Rocket Internet“) aufgekauft. Am Görlitzer Park hat die „Factory Berlin“ nach Vertreibung der ehemaligen Nutzer*innen geöffnet. An der Skalitzer Straße Ecke Mariannenstraße soll ein Hotel mit angeschlossener Shopping Mall gebaut werden. Rund um die Oranienstraße kämpft die Initiative OraNostra gegen massive Mietsteigungen und Verdrängung von Kleingewerbe…

Es gibt auch Widerstand, doch bei weitem nicht genug. Vielleicht könnte eine linksradikale Kiezinitiative in Kreuzberg 36 dabei helfen, den Kampf nicht nur gegen steigende Mieten und Verdrängung, sondern insgesamt für ein gutes Leben ohne Angst für alle (nicht nur) in Kreuzberg breiter sichtbar zu machen und zu fördern?

Es gibt übrigens noch viele weitere Möglichkeiten, aktiv zu werden! Hier ein paar Termine für Dezember für Kreuzberg 36…

  • jeden Mittwoch 20 Uhr: Offenes Treffen der „No Hostel“-Initiative im Mahalle (Waldemarstr. 110)
  • jeden 1. Freitag im Monat 18 – 19 Uhr: Noise against Google and its world (vor dem Umspannwerk Ohlauer Straße)
  • jeden Samstag ab 12 Uhr: Offenes Café der Kiez-Kommune im Mahalle
  • jeden 2. Samstag im Monat 14 Uhr: Besichtigung der Baustelle für das geplante Riesen-Hostel/ Hotel (Skalitzer Straße Ecke Mariannenstr.)
  • jeden 2. und 4. Samstag ab 16 Uhr: Austausch und Vernetzung beim „face2face“-Café (Post Anti Google Café) im Kalabalik (Reichenberger Str. 63)
  • Mittwoch, 19.12.18, 19 Uhr: „Siegesfeier über Google“ im SO 36
  • Eine linksradikale Kiez-Initiative für Kreuzberg 36 !?

    ACHTUNG: Das Treffen findet in der MEUTEREI statt (und nicht, wie ursprünglich angekündigt, in der NewYorck im Bethanien)

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    Diskussions- und Planungstreffen

    Eine linksradikale Kiez-Initiative für Kreuzberg 36 !?

    Dienstag, 27.11.18 // 20 Uhr // MEUTEREI // Reichenberger Str. 58

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    Dass der geplante Google Campus erfolgreich verhindert worden ist, freut uns sehr. Die Gesamtsituation (nicht nur) in Kreuzberg 36 ist und bleibt jedoch reichlich beschissen.

    In den letzten Jahren sind auch in Kreuzberg 36 die Mieten explodiert. Überall im Kiez sind die Bewohner*innen dem täglichen Terror der Immobilienkonzerne und Hausbesitzer*innen ausgesetzt. Bezahlbare Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen oder Gewerberäume für Initiativen oder Kollektive sind schon längst nicht mehr zu finden.

    Verschiedene Projekte sind akut bedroht, darunter das Projektehaus Lausitzer 10 („Eigentümer“ ist Taekker) und die Kollektivkneipe Meuterei.

    Überall im Kiez sind ekelhafte Kommerz-Projekte geplant oder bereits da. Am Oranienplatz gibt’s ein Luxushotel, dessen Betreiber Polizei-Aktionen gegen soziale Aktivist*innen unterstützt. Der gleiche Besitzer plant schräg gegenüber, in der Räumen der derzeitigen „Denkerei“, ein weiteres Start-Up-Zentrum. Startup-Scheisse („the shelf“) soll es auch in der Prinzenstraße auf der Fläche der ehemaligen Autovermieten Robben & Wientjes geben. Der Privatclub im Postgebäude in der Skalitzer Straße ist akut bedroht, das Gebäude wurde durch die Samwer-Brüder („Rocket Internet“) aufgekauft. Am Görlitzer Park hat die „Factory Berlin“ nach Vertreibung der ehemaligen Nutzer*innen geöffnet, beteiligt ist hier das von der Räumung des Hausprojektes Yorck 59 bekannte Immobilien-Arschloch Gregor Marweld. An der Skalitzer Straße Ecke Mariannenstraße soll ein Hotel mit angeschlossener Shopping Mall gebaut werden. Rund um die Oranienstraße kämpft die Initiative OraNostra gegen massive Mietsteigungen und Verdrängung von Kleingewerbe. In der Reichenberger Straße 55 schikaniert die Bayrische Sparkasse die Mieter*innen… Diese Liste ist noch lange nicht vollständig.

    Gleichzeitig sind Bullen-Schikanen und Bullen-Gewalt gegen alle, die nicht in dieses schöne schicke neue Kreuzberg passen sollen, an der Tagesordnung, sei es im Görlitzer Park oder am Kotti, wo die Bullen auch gerne ihren neuen großen Kamera-Mast für flächendeckende Videoüberwachung spazieren führen.

    Es gibt auch Widerstand gegen diese ganze Scheisse und die beschissene Entwicklung der letzten Jahre, doch bei weitem nicht genug. Vielleicht könnte eine linksradikale Kiezinitiative in Kreuzberg 36 dabei helfen, den Kampf nicht nur gegen steigende Mieten und Verdrängung, sondern insgesamt für ein gutes Leben ohne Angst für alle (nicht nur) in Kreuzberg breiter sichtbar zu machen und zu fördern?

    Wir wünschen uns eine Initiative, die nicht nur mehr oder weniger kosmetische Korrekturen am herrschenden profitorientierten Häusermarkt fordert, sondern die Enteignung und Selbstverwaltung der Häuser durch die Nutzer*innen offensiv auf die Agenda setzt (zumindest als Idee und Perspektive, wenn schon nicht unmittelbar als Praxis).

    Wir wünschen uns eine Initiative, die davon ausgeht, dass ein breiter Widerstand auf unterschiedlichen Ebenen mit unterschiedlichen Formen notwendig und wünschenswert ist, und die nicht gleich bei ein paar kaputten Fensterscheiben im neuesten Luxus-Restaurant in entsetztes Jaulen und hektische Distanzierungen ausbricht.

    Einige Aktivist*innen aus Kreuzberg 36

    Kontakt: kreuzberg36-initiative at riseup dot net

    Im Netz: http://kreuzberg36.blogsport.de

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    Eine Druck-Version dieser Einladung zum selbst Ausdrucken und Aufhängen und Verteilen findet sich hier.